Generierung von Partikeln

Die Pulvertechnologie mit CO₂

Bei dem so genannten PGSS-Verfahren (Particles from Gas Saturated Solutions) handelt es sich um eine Hochdruckmethode mit überkritischem CO2 zur Partikelerzeugung. Durch einen Sprühprozess unter CO2-Atmosphäre werden dabei aus verflüssigten Stoffen rieselfähige Pulver gemacht. Es bilden sich feinste Partikel, welche aufgrund ihrer gezielt einstellbaren Größe, Morphologie und Zusammensetzung neue Anwendungen eröffnen.

Die Funktionsweise

Aus temperierten Vorlagenbehältern werden die Ausgangsstoffe in einen statischen Mischer gefördert und dort mit überkritischem CO2 intensiv vermischt, wodurch sich Dispersionen ausbilden. Im Anschluss gelangen die Dispersionen in eine Verdüsungseinrichtung, wo sie auf Umgebungsdruck in einen Sprühturm entspannt werden. Durch die starke Scherwirkung der Düse und das sich expandierende CO2 kommt es zur Tröpfchenbildung bei gleichzeitiger, schneller Abkühlung und es bilden sich feste Partikel. Das entstandene Produkt sammelt sich im unteren Teil des Sprühturms und kann dort entnommen werden. Um die restlichen feinen Partikel abzutrennen, wird das CO2 durch einen Zyklon geleitet und im Anschluss wieder in den Prozess zurück geführt.

Download Datenblatt mit Funktionsweise Partikelgenerierung mit CO2

Anwendung

Zur Anwendung kommt das Mikronisierungsverfahren in der Lebensmittelindustrie, in der Medizin und der Polymerindustrie. Es bietet die Möglichkeit zur Produktion einzigartiger Pulver: Sphärische, poröse oder faserige Partikel im definierten Nano- oder Mikromaßstab sowie Mikro-Schäume können erzeugt werden. Zusätzlich eröffnet es die Möglichkeit zur Entwicklung von Mikrokapseln, die den Wirkstoff schützen und steuerbar freizusetzen können.
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